Präparation einer Schweineblase für den Causticumversuch

Herstellung des Original-Dichtungsmaterials von Hahnemann

Neben der Durchführung unseres Destillationversuches V7 waren wir heute  insbesondere mit der Präparation einer Schweineblase beschäftigt.
Im Orignialversuch verwendet Hahnemann die Haut einer Schweineblase für die Dichtung seines Destillationskolbens. Da diese Dichtung unserer Meinung nach maßgebliche Auswirkungen auf das Substrat hat, werden wir daher ebenfalls ein solches Dichtungsmaterial verwenden. Dazu verwenden wir eine frische Schweineblase, die mit Druckluft befüllt, getrocknet und anschließend als Dichtmaterial eingesetzt wird. Wie Sie im Film sehen können, ist dazu viel Vorbereitungsarbeit und Zeit aufzuwenden.

3 Gedanken zu „Präparation einer Schweineblase für den Causticumversuch

  • Februar 9, 2019 um 9:59 am
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    „Da diese Dichtung unserer Meinung nach maßgebliche Auswirkungen auf das Substrat hat, werden wir daher ebenfalls ein solches Dichtungsmaterial verwenden.“
    Man sollte sich hier fragen, warum Hahnemann die Schweinsblase verwendet hat. Es liegt nahe, dass es sich um das damals gängige Material zum Abdichten von Kolben gehandelt hat, da Gummi, das unter den Bedingungen der Destillation halten würde, nicht zur Verfügung gestanden haben dürfte und die Anfertigung von Präszisonsschliffen, wie sie heute üblich sind, wohl auch noch nicht möglich war.
    Und WENN denn die Dichtung einen so großen Einfluss auf das Mittel hätte, dann wäre durchaus zu fragen, ob das Causticum in der Dampfphase (auch als Wasserdampf bekannt) die eigentliche Wirksubstanz ist oder Schweinsblase.

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  • Juli 2, 2017 um 7:10 am
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    Erstaunlich an was man alles bei der Reproduktion historischer Versuche denken muss. Ich warte ganz gespannt auf die Fortsetzung .

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    • Juli 2, 2017 um 7:21 am
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      Wir sind auch gespannt. Das ist Forschung, die bei jedem Schritt noch neugieriger macht.

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